ANIME REVIEW: HIGHSCHOOL DXD HERO

Worum geht es?

© Ishibumi Ichiei, Miyama-Zero / Kadokawa Corporation / High School DxD HERO Production Committee

Der Anime Highschool DxD geht in die nunmehr vierte Runde! Nach dem harten Kampf um Rias in der Dimensionalen Kluft, dachten Issei und seine Freunde, dass nun endlich etwas Normalität in ihren Alltag einkehren würde. So liefen die Vorbereitungen auf den anstehenden Schulausflug nach Kyoto, für den Rias spezielle „Einreisedokumente“ für Issei und Co. besorgt hat, damit sie nicht von den dortigen Geistern und Youkai als Eindringlinge gesehen werden. Doch natürlich folgt ihnen der Ärger auf Schritt und Tritt und nicht lange nach ihrer Ankunft in Kyoto sehen sich die Gefährten nicht nur mit den örtlichen Youkai, sondern auch mit einem weiteren Zweig der Khaos Brigade konfrontiert …
Nach dem Studiowechsel von TNK zu Passione ist Highschool DxD im April 2018 fast zeitgleich in Deutschland und Japan gestartet. Hierzulande wir schon bereits die drei vorherigen Staffeln des Ecchi-Anime natürlich auf Kazés Hauseigenem Video on Demand Anbieter „Anime on Demand“.
Als Regisseur der vierten Staffel war Yoshifumi Sueda und als Serienkomposer Kenji Konuta zuständig. Während Miyama Zero für das Original Charakterdesign und Makoto Uno für dessen Umsetzung für den Anime zuständig waren.

Quelle: aniSearch.de

Geschichte:

Obwohl es sich bei dem Animationswerk „Highschool DxD Hero“ um einen bekanntermaßen sehr Ecchi-lastigen Anime handelt, überzeugt die Geschichte, im Hinblick auf die vergangenen drei Staffeln, mit einer geordneteren Erzählweise. Wenngleich sich die Handlungen, Ecchi-typisch sehr unrealistisch abspielen. Was allerdings dem Zuschauer keinesfalls den Spaß am Schauen nimmt. Generell sind die Szenarien verglichen mit den vorherigen Staffeln überzeugender, spannender aber vor allem glaubhafter Gestaltet, wenngleich der Harem und Ecchi-Aspekt überaus deutlich hier hervorstechen.
Erstmals seit langem in diesem Franchise ist auch wieder ein roter Faden zu erkennen, welcher Issei und seine Freunde bestreiten müssen.

Idee:

Die grundlegende Idee ist hierbei, nach wie vor die selbe. Der Protagonist, stolpert von einer misslichen Lage in die nächste und wird dabei mal mehr und mal weniger mit Brüsten und Hösschen beglückt. Daran ist an sich für das Genre auch nichts verwerfliches, wenn es gut umgesetzt wurde. Und dies schaffte das Animationswerk Highschool DxD Hero durchaus. Dabei ist das Setting abwechslungsreich gestaltet, wenngleich die Kämpfe immer wieder dem gleichen Schema folgen.

Charaktere:

Was die Charaktere betrifft, so sind diese ihren vorherigen Staffeln gegenüber treu geblieben und haben sich nicht nennenswert verändert. Einzig Issei zeigt in dieser vierten Staffel des Franchises Highschool DxD erste nennenswerte Gefühle, welche allerdings etwas zu spät eingeläutet wurden um den Charakter am Ende glaubhaft und nahbar herüber zu bringen.
Ein Kritikpunkt gegenüber den Charakteren ist allerdings gegeben, und das betrifft hierbei nicht den Charakter an sich, sondern an der Showtime also der Zeit wo der Charakter zu sehen ist. Wenngleich die wichtigsten Charaktere durchaus vorkommen, besitzt Highschool DxD Hero keine Ausgeglichene Showtime. So sehen wir zum Beispiel Akeno und Rias deutlich weniger in dieser Staffel wie es bei Asia und Xenovia zum Beispiel der Fall ist. Dieses Ungleichgewicht ist allerdings Geschichtsverlaufsrelevant, weshalb hier nicht wirklich darauf herumgetreten werde dürfte.

Bild:

Bild- und Animationstechnisch ist das Animationswerk Highschool DxD Hero bei einer Auflösung von 1920 x 1080 also Full-HD eher durchschnittlich. Die Animationen sind zwar durchaus flüssig, und das Charakterdesign obwohl es sich von der vorherigen Staffeln stark unterscheidet, ansprechend, dennoch liegt auf dem gesamten Werk ein leichter Grauschleier welcher auch die Farbkompositionen in ein schlechteres Licht rückt, als sie es womöglich wäre. Dies ist allerdings darauf zurückzuführen, dass es sich hierbei um eine Streamingversion handelt, welche bei einem eventuellen Disc-Release meist noch überarbeitet wird.

Musik:

Musikalisch überzeugt Minami Kuribayashi mit dem Opening Switch und Tapimiru mit dem Ending Motenai Kuseni. Doch besonders lobenswert ist die musikalische Untermalung von Ryousuke Nakanishi innerhalb des Anime “Highschool DxD Hero”. Der Sountrack sowie das Opening und Ending waren stimmig zu den jeweiligen Szenerien gewählt worden und unterstützten somit das Gesamtbild der Anime gekonnt.

Sprecher/Ton:

Synchrontechnisch wird hier an dieser Stelle keine Beurteilung folgen, wie viele von Euch wissen, besitze ich keine japanischen Sprachkenntnisse und kann somit auch die Sprecher nicht beurteilen. Dennoch ist zu sagen, dass zumindest der stimmliche Eindruck der Charaktere passend gewählt wurde und die jeweiligen Sprecher wie Yuuki Kaji oder auch Youko Hikasa welche Issei beziehungsweise Rias sprechen, ihre Arbeit zufriedenstellend erledigt haben.

90
Geschichte
85
Idee/Setting
80
Charaktere
75
Bild/Animation
87
Musik
85
Sprecher/Ton
Ergebnis 83.7 / 100

Fazit:

“Highschool DxD Hero” ist eine gelungene Ergänzung des “Highschool DxD”-Franchise und besitzt die mit Abstand stimmigste und spannenste Geschichte des Franchise.

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