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Animator kritisiert Netflix und MAPPA für Bezahlung

Der Animator Ippei Ichii sprach auf Twitter über die Bezahlung bei Animatoren, welche bei der Produktion eines Netflix- Animes bei MAPPA, niedrige Preise angeboten bekamen. Sein Tweet wird wie folgt übersetzt:

Weniger als 30 Euro pro Schnitt

Anscheinend schlug ein Produzent, der an einem Netflix- Anime von MAPPA arbeitet, vor, 3.800 Yen (34 US-Dollar) pro Schnitt zu zahlen. Das Budget für TV-Serien liegt zwischen 3.800 und 7.000 Yen. Wenn Sie also dieses Angebot annehmen, würde der Stückpreis für Animatoren sinken. Hinweis: Wenn Sie gefragt werden, ist es meiner Meinung nach am besten, über 15.000 Yen (134 US-Dollar) oder mehr zu verhandeln.

Dann stellte er klar: „Um Missverständnisse zu vermeiden, muss ich sagen, dass mein Problem bei Netflix liegt. Bei all dem exorbitanten Kapital, das sie haben, ist es ein Problem, dass sie begonnen haben, Bestellungen zu so niedrigen Preisen aufzugeben. Es besteht die Möglichkeit dass die Preise noch niedriger sind als bei einer TV-Serie.“

Der freiberufliche Animator Zayd kommentierte: „Die üblichen 4500 Yen pro Schnitt sind schon schlimm genug. Was denkt Netflix, das es ihnen ermöglicht, weniger als der Durchschnitt zu zahlen?“

Im Mai twitterte ein freiberuflicher Animator, dass sie MAPPA aufgrund der „fabrikähnlichen“ Bedingungen verlassen haben. Sie kritisierten die Entscheidung von MAPPA , an vier Titeln gleichzeitig zu arbeiten, anstatt das Team richtig zu schulen, damit solche Korrekturen nicht notwendig wären, und sagten: „Soweit ich das beurteilen kann, hatten etwa 80% der Mitarbeiter ähnliches Beschwerden damals.“

Netflix hatte bereits 2018 Partnerschaften mit Production IG, der IG-Schwesterfirma Wit Studio und BONES angekündigt, die bereits Animes wie „Great Pretender“, „Carole & Tuesday“ und „Dragon Pilot: Hisone and Masotan“ produzierten. 2019 kündigte Netflix ähnliche Partnerschaften mit Anima, Sublimation und David Production an. Sublimation produzierte die aktuelle Anime-Serie „Dragon’s Dogma“ auf Netflix, während Wit Studio die „Vampire in the Garden“ original Anime-Serie produzierte.

Ein Animator behauptete, 250 Yen (2 US-Dollar) für Zwischenanimationen in einem Subunternehmerstudio für ein Filmprojekt bekommen haben, das von „der Firma, die kürzlich ein virales PV (Promo Video) erstellt hat“ gemacht wurde. Sie merkten an, dass die Arbeit besonders anspruchsvoll war, da es sich um ein Filmprojekt handelte, das ein hohes Maß an Feinschliff erforderte.

Trailer zu »Yasuke«:

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QuelleANN

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1 Kommentar

Italo Beat Boy 3. Juli 2021 at 15:26

Ein Grund mehr, warum man kein Abo bei Shitflix machen sollte. Dieser Verein ist mir eh suspekt. Für denen ist Anime eh nur Massenware und mehr nicht. Scheiß auf Netflix.

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