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ANIME REVIEW: Super Sonico: The Animation [German/Deutsch]

Neben ihren große Brüste sind ihre Kopfhörer die sie stest trägt, das Markenzeichen von Super Sonico. Wir haben die Komplettbox der ersten Staffel für Euch angeschaut und sagen unsere Meinung zu diesem Anime.

Worum geht es?

Die bildhübsche Sonico kommt morgens nicht so richtig aus dem Bett, dennoch ist sie ein besonders fleißiges Mädchen: In der Uni zählt sie zu den Besten und dank ihres tollen Aussehens und ihrer phänomenalen Kurven arbeitet sie nach den Vorlesungen noch erfolgreich als Fotomodel. In den Abendstunden hilft sie im Restaurant ihrer Großmutter aus, ehe sie sich mit ihren Freundinnen Suzu und Fuuri trifft. Doch Sonicos größte Leidenschaft ist die Musik. Zusammen mit Suzu und Fuuri hat sie die Girl- Rockband „First Astronomical Velocity“ gegründet und schon bald geben sie ihr erstes Konzert … Let’s rock.

Geschichte:

Super Sonico ist ein typischer Slice of Life Anime, welcher sich um das Model beziehungsweise der Gitarristin und Sängerin der Band „First Astronomical Velocity“ dreht. Dabei erzählt die Geschichte mehr oder weniger zusammenhängend das Leben von Super Sonico auf eine lustige Art und Weise. Wer hier allerdings Ecchi-Elemente erwartet, wird enttäuscht werden, zwar bietet der Anime den ein oder anderen Fanservice allerdings ist dies nie mehr als die obligatorischen Bikini Posen.

Die Geschichte überzeugt durch seine abwechslungsreiche Geschichtsteile sowie der ein oder anderen sehr gelungenen Integrierung von verschiedenen Anime.

Wer bei „Super Sonico“ hier eine Geschichte zum entspannen sucht, der wird mit „Super Sonico“ seine freude haben, denn dieser Anime ladet dazu ein, die Geschichten einfach auf sich wirken zu lassen und zu genießen.

Idee:

Die Idee hinterSuper Sonico“ ist nur bedingt einzigartig. Zwar ist die Mischung aus Model und Sängerin gut gewählt und das Setting ist in sich bündig, dennoch ist gerade das Thema Slice of Life in Kombination mit einer Band, sehr stark an den Anime-Klassiker „K-ON!“ gekoppelt, weshalb er sich notgedrungen damit auseinandersetzen muss.

Alles in allem ist das Setting und die Idee dennoch gut umgesetzt worden und erfüllt voll und ganz das was es machen soll.

Charaktere:

„Super Sonico“ beherbergt so ziemlich jeden typischen Slice of Life Charakter, allerdings sind diese sehr einzigartig und dennoch stereotypisch zugleich, aber lasst es mich an einigen Beispielen verdeutlichen.

Fangen wir mit Super Sonico herself an, sie ist ein ausergewöhnlicher Charakter und dies auf zwei Arten. Einerseits ist ihr Charakterdesign etwas sehr einzigartiges, so trägt sie zu jederzeit ihre Makanten Kopfhörer, welche neben ihren üppigen Brüsten ihr Markenzeichen ist. Andererseits, zeichnet sie eine zuvorkommende und immer freundliche Art aus, diese bringt sie auch in einige brenzlige Situationen. Auch wenn sie auf den ersten Blick etwas schüchtern wirkt, so ist sie dennoch ganz bei der Sache, wenn sie sich etwas vorgenommen hat.

Fuuri Watanuki ist ein Sonnenschein und die Drummerin der Band rund um Super Sonico. Sie besitz einen guten Appetit und ist meist verträumt. Anders als übliche Anime Charaktere, besitzt Fuuri einen kleinen Bauch, was ihre Essgewohnheiten zusätzlich zum Ausdruck bringt. Der Charakter Fuuri zeichnet sich durch seine freundliche und immer positive Art aus, sie ist auch neben Super Sonico, der Grund weshalb es einige lustige Szenen gibt.

Suzu Fujimi ist die Bandleaderin von „First Astronomical Velocity“ und spielt neben Super Sonico eine Gitarre, genauer gesagt ein Bass. Sie ist in erster Linie nett hat aber auch ihre strenge Seiten, außerdem hat sie ein großes Gespür für Fan-Interessen was zu der ein oder anderen peinlichen Situation für Sonico führt.

Trotz dieser doch recht typischen Slice of Life Charaktere, haben die Charaktere eben ihre Eigenarten, welche für den Charakter passend gewählt wurden.

Bild:

Der Anime „Super Sonico“ überzeugt durch seine flüssige Animation sowie die satten Farben der Charaktere und Szenerien. Dabei wurde auch geachtet mit Tiefenunschärfe zu arbeiten, wodurch der Hintergrund leicht verschwommen ist. Bewegungen im Hintergrund sind allerdings selten, wodurch der Hintergrund eher als starr bezeichnet werden kann. Der Zeichenstil der Charaktere kann in das genre-typische Kindchenschema eingeordnet werden. Innerhalb des Anime sind keine Ungereimtheiten bezüglich CGI Animationen aufgetreten, zwar sind in den Musikvideos welche von Super Sonico handeln meiste diese als CGI Animation zu erkennen, dies ist allerdings nicht so tragisch da dies sich vom restlichen Anime abhebt.

Musik:

Die Musik ist etwas Essenzielles in „Super Sonico“ das zeigt sich nicht nur im Opening, sondern auch bei den verschiedenen Endings der Serie. Zusätzlich zu diesen sind die Musikstücke der Band „First Astronomical Velocity“ etwas was den Anime zu etwas besonderen machen.

Der allgemeine Soundtrack des Anime ist passend zur Atmosphäre und dem Setting gewählt und unterstützt diesen.

Sprecher/Ton:

Als ich die deutschen Stimmen des Anime „Super Sonico“ das erste mal gehört hatte, war es schon etwas seltsam denn anfangs waren die Stimmen recht gewöhnungsbedürftig, allerdings legte sich dies mit der Zeit und spätestens ab der dritten Episode merkte ich, dass die Stimmen im Grunde sehr gut zu den Charakteren passten.

Dennoch gab es Stimmen welche ich von Anfang an sehr mochte, zum einen war dies Giovanna Winterfeldt als Fuuri Watanuki und zum anderen Victoria Frenz als Suzu Fujimi, beide hatten die Charaktere von Anfang an sehr gut umgesetzt und vor allem Erstere nahm ich ohne zu zögern ab das sie exakt der Charakter war.

Julia Stoepel als Super Sonico hingegen konnte ich Anfangs den Charakter nicht abgewinnen, wenn auch sie im späteren Verlauf deutlich sich gebessert hatte, so war gerade zum Anfang ihre Stimme relativ hoch und klang an einigen Stellen zu hoch.

Nichtsdestotrotz haben sich im Gesamtbild alle Sprecher sehr gut geschlagen und schafften es ein gutes Gesamtbild für den Anime zu schaffen.

 

Fazit:

„Super Sonico“ ist ein typischer Slice of Life Anime mit viel Humor und toller musikalischen- und Animationsreichen-Einlagen. Dabei leidet keinesfalls die Geschichte oder die Charaktere, sondern sind bündig mit diesen. Das Bild ist auf dem aktuellen Stand und auch der Soundtrack ist sehr schön gesetzt worden. Die Sprecher waren im Gesamtbild sehr gut, wenn auch Julia Stoepel anfangs ihre Schwierigkeiten hatte zu überzeugen.

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