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ANIME REVIEW: STEINS;GATE [German/Deutsch]

Worum geht es?

„Zeitreisen sind immer ein wenig tricky, vor allem dann, wenn sie mit der Mikrowelle durchgeführt werden!Okabe Rintarou ist einer der Wissenschaftler, dessen Denken und Handeln in keinster Weise irgendeiner bekannten Norm entspricht. Zusammen mit seinen Freunden Mayuri und Daru, bastelt er in seinem „Zukunfts-Gadget Labor“ an allerlei verrückten Apparaten herum, bis eines Tages tatsächlich eine Zeitmaschine dabei herauskommt: in Form einer Mikrowelle!Durch kleine Nachrichten, die man damit in die Vergangenheit senden kann, wird die SERN Organisation auf sie aufmerksam, die ebenfalls Zeitreisen erforscht! Seltsame Ereignisse häufen sich und es beginnt ein spannender Wettlauf durch verschiedenste Realitätsmöglichkeiten, bei denen kein Auge trocken und keine Nudelsuppe unaufgewärmt bleibt.Selten wurde das Thema der Chaotheorie und Zeitreise so realistisch, aber dennoch verspielt umgesetzt, wie bei dieser Serie, die bereits jetzt schon als Kultklassiker und eine Mischung aus Big Bang Theory und Donnie Darko (Anime Vice) gefeiert wird.“

Geschichte:

„Steins;Gate“ bietet neben vielen Wissenschaftlichen Theorien auch eine durchgeknallt, witzige Geschichte. Innerhalb der ersten Hälfte bleibt der Anime dabei noch recht seicht, dennoch unterhaltsam. In der zweiten Hälfte nimmt Steins;Gate dann fahrt auf. Nicht nur das der Handlungsstrang voll und ganz auf Mayuri umspringt und so ein Konstrukt aus mehreren Zeitlinien erschaffen wird, nein wir erlebe auch die Konsequenzen von Zeitreisen und was es bedeutet wenn sich Menschen in den Lauf der Dinge einmischen.

Gegen Ende hin erhöht sich das Tempo der Geschichte enorm, wodurch es an manchen Stellen relativ schwer wird noch den Überblick zu behalten.

Idee:

In dem Anime „Steins;Gate“ wird die Theorie der Zeitreise sehr veranschaulicht dargestellt und dennoch basieren die Wissenschaftlichen Erklärungen auf Tatsachen. Auch die parallel Universen, die nach Albert Einstein existieren (könnten), werden aufgegriffen und sehr gut erklärt. Das ganze geschieht zusammen mit der Geschichte rund um Okabe Rintarou, einem sehr besonderen, vielleicht auch ein wenig verrückten Wissenschaftler, dem der Zuschauer nicht immer ganz folgen kann und selbst wenn man dies geschafft hat, kommt er mit neuen Haarsträubenden Theorien und Aktionen daher das man nicht mehr weiß, wo oben und unten ist. Dabei bleibt der Anime steht dem Setting treu, wenngleich einige Elemente weit hergenommen sind.

Charaktere:

Von Beginn an, merkt man, dass sich das Studio White Fox Gedanken um die Charaktere gemacht haben. Die Charaktere bleiben sich zwar den Stereotypen die meiste Zeit treu, allerdings merkt man im Verlauf der Geschichte auch, dass sie sich weiterentwickeln. Zwar gibt es keine wirklichen Hintergrundinformationen zu den Charakteren innerhalb des Anime, dennoch wird man relativ schnell warm mit ihnen.

Dabei werden natürlich vor allem die Hauptcharaktere nicht von den erwähnten Stereotypen verscho   nt. So ist Rintarou Okabe die verrückte Wissenschaftler der Gruppe welcher sich nur allzugern mit Kurisu Makise anlegt, diese ist die typische Tsundere und gibt ihre Gefühle nicht Preis. Mayuri der Dreh-und Angelpunkt der Geschichte ist die hilflose Schwester gefolgt von Itaru Hashida der Klischeehafte Otaku und selbst ernanntes Hackergenie.

Mit diesen Klischees kommt der Anime allerdings gut zurecht, keines ist überwiegend wodurch eine gewisse Balance entsteht.

Zusammengefasst ein kurioses aber in sich stimmiges Charakterportfolio.

Bild:

2011 erblickte der Anime Steins;Gate in Japan das Licht der Welt und wurde im Jahr 2015 dann in Deutschland vollends veröffentlicht. Doch diese vier Jahre sind selten zu erkennen, zwar sind auch bei Steins;Gate die Hintergründe meist starr und einige Schattierungen sowie Farbsättigungen hätten besser sein können, dennoch überzeugte das Werk an entscheidenden Punkten.
Vor allem die Special Effects sind innerhalb des Anime sehr gut integriert worden und nur selten offensichtlich.

Musik:

Das Opening sowie das Ending ist zwar Geschmacksache, dennoch passen Gesang, Musik und Animation sehr gut zusammen. Innerhalb des Anime überzeugte der Soundtrack nicht ganz so, in entscheidenden Momenten war er zwar da um die Atmosphäre zu unterstützen, dennoch war er nicht so oft zu hören, wie es hätte sein können.

Sprecher/Ton:

Synchrontechnisch überzeugte Steins;Gate auf voller Linie. Sei es nun Marios Gavrilis als Rntarou, Manuela Bäcker als Kurisu, Friedel Morgenstern als Kana oder auch Jesco Wirthgen als Itaru, alle Stimmen klangen glaubwürdig und passten zu den jeweiligen Charakteren. Aber auch die restlichen Charaktere wurden gut umgesetzt.
Auch Tontechnisch gibt es nichts zu bemängeln. Zusammengefasst also eine rundum perfekte Synchronisation.

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