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Anime Review: Inuyashiki Last Hero

Worum geht es?

Der 58-jährige Inuyashiki hat einfach kein Glück im Leben. Seine Frau und Kinder ignorieren und strafen ihn mit Respektlosigkeit und zu allem Überfluss wird bei ihm auch noch Krebs diagnostiziert. Doch dann gerät er im Park überraschend in eine Art Explosion und sein Körper transformiert in eine Maschine mit gewaltigen Kräften, die er fortan für das Gute einsetzen will. Auch der Jugendliche Shishigami Hiro ist in die Explosion geraten, mit ähnlichen Folgen. Er jedoch will nur sich, seine Familie und Freunde schützen. Andere Menschen sind ihm egal und er schreckt auch nicht davor zurück Klassenkammeraden oder Unbekannte zu ermorden. Die auf den Plan gerufene Polizei ist machtlos und so scheint es, dass nur Inuyashiki das Böse zu stoppen vermag …

Das Animationswerk „Inuyashiki Last Hero“ erschien erstmals 2017 durch MAPPA  unter der Regie von Shuuhei Yabuta. Als Hauptregisseur war Keiichi Satou zuständig und die die Charakterdesigns stammen von  Naoyuki Onda. Die Musik komponierte Yoshihiro Ike. Die Serienkomposition stammte wiederum von Hiroshi Seko.

Universum Anime veröffentlicht(e) das Animationswerk hierzulande im auf DVD und Blu-ray am 12. April 2019.

Die dazugehörige Manga-Adaption erscheint derzeit bei Egmont Manga.

Geschichte:

Das Animationswerk „Inuyashiki Last Hero“ bietet eine recht einfach gestrickte Geschichte mit dem Thema „wer Macht besitzt, besitzt auch Verantwortung“. Also etwas das in jedem Superhelden-Film der Dreh- und Angelpunkt ist.

Dabei erzählt die Geschichte den Hauptteil des ersten Volume aus der Sicht des Namen gebenden 58-jährigen Inuyashiki. Trauer, Wut, Hoffnungslosigkeit all dies vermittelt die Geschichte durch Taten und des unfreiwilligen Helden. Dabei lässt sich das Animationswerk anfangs Zeit und führt sowohl den Protagonisten der Serie, wie auch seinen Widersacher den Antagonist Hiro Shishigami, gekonnt und Nachfühlbar ein.

Dabei fehlt dem Werk allerdings eine gewisse Spannung. Die Prämisse mit der Verantwortung und dem Morden an Personen durch den Antagonisten ist zwar gut gewählt, dennoch kommt das Werk zu spät in Fahrt und wirkt dadurch künstlich gestreckt.

Idee:

Das Setting beziehungsweise die Idee hinter „Inuyashiki Last Hero“ ist nicht sonderlich neu, dafür gut umgesetzt. Dass der Anime auch durch andere Animationswerke wie GANTZ oder ONE PIECE stellenweise inspiriert wurde, ist schon nach wenigen Minuten zu erkennen.

Charaktere:

Wie bereits erwähnt werden die Charaktere langsam eingeführt wodurch gerade bei Hauptprotagonist Ichirou Inuyashiki die Charakterentwicklung extrem langsam sich anfühlt. Wobei ein Großteil der „Veränderung“ schon zu Beginn an Vollzogen wird.

Auch Antagonist Hiro Shishigami ist was die Charakterentwicklung betrifft nicht auf Niveau der Erzählweise, dennoch geht dies mit der recht Kalten Haltung Hiro’s einher und ist daher durchaus noch im glaubhaften.

Die restlichen Charaktere sind bislang eher unwichtige Nebencharaktere. Zwar besitzen wir mit Naoyuki Andou noch eine zentrale Figur welche später im Verlauf noch wichtig werden könnte, doch auch diese ist auswechselbar gestaltet wodurch diese nebensächlich erscheinen.

Bild:

MAPPA erschuf mit „Inuyashiki Last Hero“ Animationstechnisch einen guten Anime. Leider ist die Darstellung von 3DCGI innerhalb des Anime immer noch wie bei vielen Werken viel zu leicht zu erkennen. Sei es die Darstellung der 3D-Modelle, welche hier allerdings sogar gut umgesetzt wurden, als auch die Bewegungen dieser, im Vergleich zu den sonst gezeichneten 2D-Animationen sehen diese zu unterschiedlich aus und trügen die Immersion des Werkes.

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Musik:

Musikalisch wurde mit dem Opening-Song „My Hero“ von Man with a Mission, sowie dem Ending-Song „Ai wo Oshietekureta Kimi e“ von Qaiijff, eine gute Wahl getroffen. Beide Titel passen zu den jeweiligen Animationen, wenngleich das Opening hier in unseren Ohren durch den ungewöhnliche englischen Text, nicht perfekt zur Geltung kam.

Sprecher/Ton:

Für die Synchronisation des Animationswerkes „Inuyashiki Last Hero“ war die Synchronfirma Neue Tonfilm mit Sitz in München zuständig. Die Dialogregie sowie das Dialogbuch übernahm hierbei Eva Schaaf.

Hierbei sind keine Nennenswerten negative Kritikpunkte aufgefallen. Es gab keine Schnittfehler oder ungewöhnlich Verschachtelte Dialoge.
Auch waren die jeweiligen Sprecher wie zum Beispiel Katharina von Daake als Mari Inuyashiki oder auch Christian Tramitz als den Hauptprotagonisten Ichirou Inuyashiki sowie Tim Schwarzmaier als Antagonisten Hiro Shishigami, authentisch.

Inuyashiki Last Hero
80
Geschichte
80
Idee/Setting
75
Charaktere
75
Bild/Animation
85
Musik
85
Synchronisation/Ton
Reviewer 80 / 100

Fazit:

„Inuyashiki Last Hero“ bietet eine zwar abgedroschene Prämisse dafür eine gute Umsetzung derer. Was die Synchronisation betrifft so ist diese zwar nicht perfekt aber authentisch und gut gelungen. Gleiches gilt für die Animation.

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