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KADOKAWA – 40 neue Anime-Produktionen pro Jahr

KADOKAWA veröffentlichte am 30. April seinen Finanzbericht für das am 31. März 2021 endende Geschäftsjahr an seine Anleger, um sie darüber zu informieren, dass die Dinge an einigen Fronten aufgrund der Pandemie möglicherweise schlecht aussehen, obwohl der Gesamtumsatz im Jahr 2020 trotz COVID-Problemen gestiegen ist. Darüber hinaus geht hervor aus dem Bericht hervor, dass der Verlag künftig noch mehr in Anime-Produktionen investieren möchte.

Über 40 Anime-Titel pro Jahr geplant

In dem Bericht erklärt KADOKAWA, dass man trotz der aktuellen COVID-19-Pandemie einen Anstieg des Nettoumsatzes von 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen konnte. Im gesamten Geschäft konnte der Betriebsgewinn um sagenhafte 114,6 Prozent gesteigert werden. Wobei hier Light Novels, Videospiele sowie Anime zusammengerechnet sind.
Einer der leistungsstärksten Bereiche des Geschäfts war die Veröffentlichung von Light Novels, Manga und vielem mehr. Der Nettoumsatz stieg um 10,5%, während das Betriebsergebnis um 105,5% stieg. Diese Ergebnisse sind auf Umsatzsteigerungen während des Lockdowns zurückzuführen, welche hauptsächlich auf E-Books und nicht auf physische Einkäufe zurückzuführen ist.
Dies senkt die Produktionskosten und steigert den Umsatz, was es zu einem sehr profitablen Bereich für das Unternehmen macht. Der Umsatz in Übersee über Bookwalker Global stieg um 22% und im Inland war das Isekai-Genre eine der leistungsstärksten Nischen für weibliches Publikum.

Als Resultat dieser Ergebnisse wird KADOKAWA die Anzahl der Anime, an denen das Unternehmen beteiligt ist, von 33 Titeln im Jahr 2020 auf über 40 Titel pro Jahr erhöhen. Zusätzlich strebt das Unternehmen eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Sony und CyberAgent an, welche wiederum mehr Lizenzeinnahmen generieren wird wenn mehr Smartphone-Games zu beliebten Serien entwickelt würden.

 

 

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