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IST DIE ZWEITE DATE A LIFE STAFFEL WIRKLICH SO SCHLECHT?

Worum geht es?

Vor 30 Jahren wurde der Eurasische Kontinent durch ein gewaltiges Void-Beben erschüttert, welches durch Geister verursacht wurde und 150 Millionen Tode herbeiführte. Und nun … Itsuka Shidou lebt unter einem Dach mit zwei nichtmenschlichen Geistern – Yatogami Tooka und Yoshino – da mit ihnen auszugehen (sie zu »daten«) der beste Weg ist, um Massenvernichtung auf der Erde zu verhindern. Shidou ist zufälligerweise die einzige Person, die dazu in der Lage ist die unergründlichen Kräfte der Geister zu versiegeln. Leider funktioniert das nur solange Tooka und Yoshino emotional stabil sind und das tägliche Drama unter Menschen kann ziemlich anstrengend sein.

2014 erschien die zweite Staffel des DATE A LIVE Franchise unter dem weltweiten Titel Date a Live II unter der Regie von Keitarou Motonaga im Studio Production IMS. Die Serienkomposition übernahm Hideki Shirane, während das Charakterdesign von Satoshi Ishino und das Mecha-Design von Yasuhiro Moriki stammt. Als Hauptanimationsregisseur war Masahiro Aizawa zuständig. Yasunori Ebina war als Tonmeister zuständig während Nippon Columbia für die musikalische Arbeit wiederum tätig war.

Am 14. Februar 2020 erschien das dritte und letzte Volumen der zweiten Staffel des Date a Live-Franchise durch Animoon Publishing in Deutschland auf DVD und Blu-ray im Limitierten Steelcase.

Geschichte:

Date a Live II überzeugt wie schon die erste Staffel mit einer Menge an Situationskomik, actionreichen Kämpfen, süßen Mädchen und knappen Outfits. Dabei behält das Animationswerk Date a Live II seinen roten Faden bei und steuert geradewegs auf seinen Höhepunkt zu.
Trotz diesen Lobenden Worten fehlt es dem Geschehen an Tiefe bezüglich der Hauptgeschichte. Diese zweite Staffel des Franchise, muss man bezogen auf den Handlungsstrang hierbei als den schlechteren der beiden Staffeln bezeichnen.

Schaut man sich allerdings die emotionale Ebenen in Bezug auf die Kämpfe gerade gegen Ende des Werkes an, so merkt man die Entwicklung des Werkes deutlich wenngleich selbstreden am Ende der Held die Prinzessin retten wird.

Idee:

An der eigentlichen Idee wurde auch in der zweiten Staffel nicht sonderlich gearbeitet, was auch nicht weiter schlimm ist, aus diesem Grunde möchte ich mich hier selbst aus der Review zur ersten Staffel zitieren:

Lade ein das Mädchen auf ein Date ein. So einfach diese Aufgabe ist, so völlig ungenutzt ist diese Art von Setting.
Man nehme Geistermädchen aus einer Parallel existierenden Welt, schießwütende Mädchen einer Spezialeinheit Japans und einen männlichen Hauptprotagonisten welcher als einziger in der Lage ist diese Mädchen zu retten. Wie? Natürlich indem sie sich in ihn verlieben.

Zwar kommt es innerhalb der zweiten Staffel zu keinen konkreten Dates wie es die erste Staffel noch bot, dennoch wurde das Grundkonzept auch hier angewandt.

Charaktere:

Was die Charaktere des Animationswerkes Date A Live betrifft, so sind diese relativ einfach gestrickt. So haben wir als neuen Zuwachs innerhalb des Werkes Zwillingsgeister welche die gegenseitigen Charaktereigenschaften besitzen sowie eine Diva, letzte ist der Inbegriff des Wortes und stellenweise hart an der Grenze des Nerv tötend seins, doch dies ist höchstwahrscheinlich auch so gewollt. Sollte dies der Fall sein, so haben die Verantwortlichen dies perfekt herübergebracht. Bezüglich der genannten Zwillinge, so wirken diese ausgeglichen, zumindest nach der Versieglung ihrer Kräfte.

Bezüglich der restlichen Charaktere sind in Bezug auf die Charakterentwicklung keine Änderungen aufgetreten, Tooka ist nach wie vor dümmlich und Yoshino süß und unschuldig.

Bild:

Ich mag mich auch hier aus der vorherigen Staffel wiederholen, doch betreffend der Bild- und Animationsqualität gibt bei dem Werk Date A Live II aus unserer Sicht keine Bemängelung. Der Farbkontrast sowie die Farbsättigung sind hochwertig verarbeitet worden, das Werk kommt in einem Standardisierten 16:9 Bildformat daher und bietet eine flüssige Animation welche auch bei den stellenweisen spektakulären Kämpfen nicht abreist.

Stellenweise offensichtliche CGI-Modelle stechen aus der Masse hierbei nicht störend hervor.

Musik:

Auch in der zweiten Staffel des Franchise war Go Sakabe für die musikalische Untermalung des Animationswerkes verantwortlich und schafft es die Szenerien gekonnt zu untermalen.

Hierbei wurde das Werk nicht nur durch Sakabes Arbeit in seinem Sein bestärkt, sondern auch durch das Opening Trust in You von Sweet Arms sowie dem Ending Day to Story von Kaori Sadohara welche beide perfekt sowohl zum eigentlichen Werk wie auch den jeweiligen gezeigten Szenen passten.

Die Insert Songs monochrome, Mermaid Love Story und My Treasure von Mimnori Chihara sowie Q&A von Saeko Zougou ergänzten den Anime musikalisch zu seiner Vollständigkeit.

Sprecher/Ton:

Für die deutsche Umsetzung des Animationswerkes Date a Live II war wie bereits bei Staffel eins waren wieder die Oxygen Sound Studios in Berlin unter dem Dialogbuch von Philip Gaube und der Dialogregie von Birte Baumgardt zuständig.

Bezüglich der Leistung der Sprecher gibt es hierbei keine negativen Punkten zu nennen. Die Stimmen waren nach wie vor passend gewählt und klangen authentisch.

DATE A LIVE II
79
Geschichte
65
Idee/Setting
70
Charaktere
89
Bild/Animation
80
Musik
90
Synchronisation/Ton
Reviewer 78.8 / 100

Fazit:

Date a Live II überzeugt überwiegend durch Situationskomik gepaart mit actionreichen Kämpfen. Erzählerisch hinkt diese Staffel allerdings der ersten hinterher wenngleich gerade gegen Ende es spannend wurde.

Animations- beziehungsweise Bildtechnisch bietet das Werk eine stimmige Kombination aus flüssiger Animation und kräftigen allerdings dennoch Atmosphärischer Farbkomposition. Dies wurde mit Hilfe der verwendeten Musik, sei es nun Opening, Ending oder Insert Song, sowie der gelungenen deutschen Synchronisation abgerundet.

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