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Anime Review: Higurashi no Naku Koro ni

Worum geht es?

Unsere Geschichte spielt in einem kleinen abgeschiedenen Ort namens Hinamizawa im Jahre 1983. Die Geschichte beginnt mit Keiichi Maebara, der vor kurzem nach Hinamizawa umgezogen ist. Anfangs noch fremd in der neuen Umgebung freundet er sich schnell mit den Schülern aus der lokalen Schule an, darunter Rena Ryuuguu, Mion Sonozaki, Rika Furude und Satoko Houjou, welche ihm helfen, sich schnell einzuleben. Es dauert auch nicht lange, bis er sich entscheidet dem einzigen Club beizutreten, welcher von seinen neu gefundenen Freunden geführt wird.

Doch eines Tages erfährt er von einem dunklen Geheimnis. Eine Mordserie, die vor fünf Jahren begann und noch immer Tote fordert. Jedes Jahr zur gleichen Zeit, am Abend des örtlichen Watanagashi-Festivals, kommt es zu einem weiteren dieser Morde. Nach und nach fängt Keiichi an, Nachforschungen über diese Verbrechen anzustellen und findet immer mehr über deren Hintergrunde heraus, wobei sein Vertrauen zu seinen Freunden langsam anfängt auseinanderzufallen.

Quelle: aniSearch.de

Der TV-Anime „Higurashi no Naku Koro ni“ erschien 2006 unter der Regie von Chiaki Kon im Studio Deen. Die Serienkomposition übernahm hierbei Toshifumi Kawase, während das Charakterdesign von Kyuuta Sakai übernommen wurde.
Von Juni 2018 bis Januar 2019 erschien „Higurashi no Naku Koro ni“ durch Animoon Publishing schließlich in Deutschland.

Geschichte:

„Higurashi no Naku Koro ni“ besitzt mit seinen sogenannten Fragen- und Antwort Kapiteln eine durchaus interessante vorrangehensweise bezüglich der Erzählung. Wenngleich diese Aufgrund der Aufteilung zumindest bei nicht Kennern des „Higurashi-Systems“ durchaus für Verwirrung sorgen kann. So wurden sowohl die Frage- wie auch Antwortkapitel stellenweise so weit voneinander auf Disk veröffentlicht, sodass es einem Suchspiel gleicht, die passenden Episoden beziehungsweise Volumen zu finden.
Dennoch überzeugt Higurashi mit subtilen Horror sowie eine Menge Gewalt, welche gekonnt in Szene gesetzt wurde, allerdings nicht unnötig benutzt wurde.

Idee:

Higurashi zählt zu den wenigen Werken welche sich einer indirekten linearen Erzählweise verschrieben haben. Dabei wurden die verschiedenen Settings gekonnt Umgesetzt sowie stellenweise erweitert. Grundsätzlich ist die Thematik eines Parasiten welcher die Kontrolle übernimmt und Menschen zum Morden antreibt interessant und ohne nun tiefer zu recherchieren durchaus denkbar.

Charaktere:

Das Animationswerk „Higurashi no Naku Koro ni“ bietet eine Vielzahl an Charaketeren, mit unterschiedlichsten Facetten. Von Yandere über Tsundere bis hin zu augenscheinlichen Sonnenschein Charakteren. Dabei sind diese Facette bei Weitem nicht festgeschrieben, so verhalten sich einige Charaktere in bestimmten Zeitlinien zwar ähnlich allerdings im Detail verschieden. Diese Dynamik ist es auch was die Charaktere in „Higurashi no Naku Koro ni“ zu etwas besonderem macht.

Bild:

So gut die Geschichte von Higurashi sein mag, so enttäuschend waren vereinzelnde Szenen des Animationswerkes. So sind zwar Farbgebung sowie Kontrast gelungen, die Charaktere ausgefallen und dennoch realitätsnah, allerdings gerade in Nahaufnahmen Charaktere mit einer pixeligen, unschönen und vor allem mangelhaften Hochskalierung behaftet. Zwar mag dies lediglich bei näherem betrachten auf kurzem Abstand der Fall sein, dennoch sollte dies hier erwähnt sein.
Musik:
Musikalisch wurden das Opening „Higurashi no Naku Koro ni“ von Eiko Shimamiya sowie das Ending why, or why not von Rekka Katakiri und Hiroyuki Oshima gelungen gestaltet und durch die Animation abgerundet.
Innerhalb des Animationswerkes gelang es durch hektische sowie ruhigere Musikstücke die jeweiligen Szenerien zudem zu untermalen, wodurch die Atmosphäre griffiger wurde.

Sprecher/Ton:

Synchrontechnisch schaffte es Kölnsynchron abermals einen Anime gelungen umzusetzen. Hierbei waren Daniel Käser, Lars Falinski, Timo R. Shouren sowie Uwe Thomsen für das Dialogbuch zuständig. Die Dialogregie übernahm hierbei Daniel Käser.
Aber nicht nur das Synchronstudio hat gute Leistung vollbracht, auch die Sprecher rund um Domenic Redl als Keiichi Maebara, Moira May als Rena Ryuuguu, Mayke Dähn als Mion beziehungsweise Shion Sonozaki, Gabrielle Pietermann als Rika Furude und Helen Blaschke als Satoko Houjou, schafften es durchweg ihre jeweiligen Charaktere authentisch zu spielen.
Dabei ragten vor allem die psychotischen und Kämpferischen Stellen der Charaktere deutlich hervor und zeigte die Leidenschaft, welche viele der Sprecher inne hatten.

animoon

Higurashi no Naku Koro ni
75
Geschichte
90
Idee/Setting
89
Charaktere
75
Bild/Animation
88
Musik
85
Synchronisation/Ton
Reviewer 83.7 / 100

Fazit:

„Higurashi no Naku Koro ni“ überzeugt mit einer interessanten Geschichte dessen Darstellung zwar kleinere Mängel aufweist, allerdings im Gesamtbild, auch durch die Synchronisation, glänzt.

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