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ANIME REVIEW: BLOOD C [German/Deutsch]

Worum geht es?

Saya Kisaragi ist ein ganz normales Mädchen, jedoch etwas tollpatschig und sehr liebenswert. Sie lebt mit ihrem Vater, dem Oberhaupt eines Schreins, bei dem sie „die Kunst des Schwertes“ erlernt. Sie muss sich aber schon bald einer Prüfung unterziehen, die ihre Gutmütigkeit auf die Probe stellt. Wo auch immer ihre Reise hinführen wird und wie hoch der Preis auch sein mag, Saya hat sich geschworen, niemals aufzugeben …
Der Anime Blood-C stammt aus dem Studio Production I.G. und wurde als Manga von CLAMP gezeichnet. Hierzulande erschien der Anime im August 2012 bis Februar 2013 unter dem label AniMaze veröffentlicht.

Geschichte:

Das Werk Blood-C beinhaltet eine eher flache Geschichte. An sich bietet die Geschichte rund um Saya Kisaragi eine Menge Potenzial welche leider in den zwölf Episoden des Haupt-Anime nicht völlig ausgeschöpft wurde. Erst das letzte drittel schaffte es, eine wirkliche Spannung aufzubauen, diese wurde aber mit abstrusen und unglaubwürdigen Erklärungen der eigentlichen Geschichte zu nichte gemacht.
Hier hätten sich die Verantwortlichen deutlich schlüssigere Erklärungen einfalles lassen beziehungsweise die vorhandenen Einfälle genauer Erläutern müssen.

Idee:

Oberflächlich betrachtet ist Blood-C ein reiner Splatter Anime, doch die Grundidee ist viel interessanter. Das Konzept der „Alten Wesen“ ist interessant gestaltet, was den Fakt, das die Hintergrundgeschichte dieser viel zu schwammig formuliert wurde, noch schlimmer macht. Hier hätten die Verantwortlichen das Potenzial des Settings nochmals ausschöpfen und somit, einen noch interessanteren Anime gestalten können.

Charaktere:

Das Werk Blood-C enttäuscht hinsichtlich seiner Charaktere auf weiter Linie. Zwar werden die einzelnen Charaktere vorgestellt und haben auch ihre da seins Berechtigung, dennoch sind diese nicht tiefgründig genug gestaltet.

Bis auf die Hintergrundgeschichte der Hauptprotagonistin Saya, welche allerdings sehr flach erzählt wurde, erfahren wir keine nennenswerte Informationen zu den Charakteren.

 

Saya Kisaragi ist ein fröhliches Mädchen, welches überaus vertrauensselig ist. Heimlich ist sie die Beschützerin der Stadt vor den Furu-kimono, den „Alten Wesen“. Saya ist eine typische Heldin, denn auch sie geht auf eine Heldenreise, wenngleich diese in ihrem Fall recht flach und kurz gestaltet ist. Ihr wares Ich, welches der Zuschauer erst gegen Ende des Anime erfährt hingegen könnte man gemeinhin als Bad-Ass bezeichnen.

Fumito Nanahara ist der eigentliche Dreh und Angelpunkt der Geschichte. Nicht nur weil Saya im sehr vertraut, sondern auch, weil er sich liebevoll um sie kümmert. Dennoch ist sein Charakter undurchschaubar. Er hat eine sehr zurückhaltende Art und hält sich eher bedeckt.

Inu oder in der deutschen Version auch Wunschhund bezeichnet ist wie der Name schon sagt, ein Hundeähnliches Wesen. Tatsächlich ist er aber ein übernatürliches Wesen, welches Saya schon länger zu kennen scheint. Er besitzt einen sehr mystisch angehauchten Charakter und spielt immer wieder auf Sayas Unfähigkeit sich an ihr Versprechen zu erinnern an.

Tadayoshi Kisaragi ist der Vater von Saya und als Priester im Örtlichen Schrein tätig. Er besitzt einen kühlen und reservierten Eindruck und lockert diesen auch gegenüber seiner Tochter nicht. Obwohl er sich augenscheinlich um seine Tochter sorgt, hat er nichts dagegen, sie in lebensbedrohliche Lagen zu schicken. Wirkliche Emotionen zeigt er im verlauf des Anime keine.

Neben diesen vier „Schlüssel-Charakteren“ gibt es noch viele weiter wie Nono und Nene oder auch Itsuki und Yuuka sowie Kanako und Schin’ichirou, doch diese sind auswechselbar. Keine dieser Charaktere unternimmt nennenswerte Dinge während der zwölf Episoden und sind somit auswechselbar.

Bild:

Bild und-Animationstechnisch kann Blood-C sich durchaus zeigen lassen. Die Animation ist flüssig und die Charaktere liebevoll gezeichnet. Einziger Minuspunkt ist der recht starre Hintergrund sowie in vereinzelte Szenen die doch recht einfach gehaltenden Todesszenen. Dafür überzeugt der Anime allerdings mit seiner guten farbsättigung.

Musik:

Musikalisch konnte Blood-C vor allem im Opening und dem Ending überzeugen. Hier stimmte die Komposition von Animation und Musikstück perfekt überein.
Innerhalb des Anime konnte der Soundtrack ebenfalls den Anime unterstützen, wenngleich ich mir hin und wieder etwas einfallsreichere Musikstücke gewünscht hätte.

Synchronisation/Ton:

Synchrontechnisch gibt es nichts zu bemängeln. Die Stimmen passten zu den jeweiligen Charakteren, gerade Lisa Braun als Saya Kisaragi und Jan Kurbjuweit als Fumito Nanahara machten ihre Arebit sehr gut und brachten die Emotionen ihrer Charaktere sehr gut zur Geltung. Aber auch Felix Würgler als Tadayoschi und Christoph Banken als Wunschhund oder auich Claudia Galdy als Yuuka und der restliche Cast waren überzeugend. Hier stimmte im Gesamtbild alles.

Fazit:

Blood-C mag ein Splatter Anime sein, überzeugt allerdings auch mit einer in der Grundidee guten Geschichte. Leider wurde diese allerdings nicht so gut wie sie sein könnte gestaltet. Viel zu viele Fragen sind offen und vieles was erklärt wurde, war mehr als schwammig. Die Charaktere an sich sind bis auf Saya austauschbar und auch wenn die Musik stimmte, war sie nicht perfekt. Das Bild überzeugte allerdings mit seinem tollen Charakterdesign sowie der stabilen und guten Farbsättigung. Synchrontechnisch gibt es mit Lisa Braun als Hauptcharakter und dem restlichen Cast nichts zu bemängeln. Hier stimmte einfach alles.

Zusammengefasst, ein guter Splatter Anime mit interessanter Geschichte, welche aber auch besser hätte sein können.

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