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Anime Review: Dog Days [Staffel 1]

2011 erschien durch das Studio Seven Arcs Ltd. der Anime „Dog Days“, der Anime adaptiert die Light Novel von Masaki Tsuzuki welche in 4 Bänden erschien. Auch eine Manga-Fassung von „Dog Days“ erschien zwischen Mai 2011 und November 2011.

Überblick:

Flonyard, eine Welt wo die Menschen Tierohren und Schwänze haben existieren die Länder Biscotti und Galette. Beide Ländereien hatten über Generationen eine gute Beziehung zu einander. Doch die Beziehungen sind seit einiger Zeit sehr angespannt und so bleibt der Herrscherin von Biscotti keine andere Wahl als einen Helden aus einer anderen Welt zu beschwören. Diese Held sollte Shinku Izumi, ein 13-jähriger Siebtklässler.

Konzept:

Der Anime „Dog Days“ spielt in einer Welt außerhalb unserer Realität, diese Welt wird Flonyard genannt. Flonyard ist eine für den ersten Moment seltsam wirkende Welt, haben hier doch Menschen Tierohren und Tierschwänze, dennoch hat das ganze einen gewissen Charme. Der Hauptfokus der Geschichte liegt auf den Konflikt zwischen Biscotti und Galette, welche sich Kriegs ähnliche Wettkämpfe liefern. Der Anime bezeichnet es direkt als Krieg, wobei hingegen eher Kriegsspiel treffender wäre. Nicht nur das die Wettkämpfer Spaß dabei haben, nein auf den Flonyards liegt ein Zauber der verhindert das Tiere und Menschen sterben, somit sind diese Kriegsspiele auch erst richtig möglich gewesen.

Die Kriegsspiele in Flonyard werden zwischen Biscotti und Galette ausgetragen und dienen zum Teil der Politischen Deeskalation und zum anderen werden sie als Teile eines großen Festes bezeichnet. Sieger ist, wer nach Ablauf der Zeit die meisten Punkte durch Einnahme von bestimmten Positionen oder durch das besiegen von Gegner erlangt hat.

Da seit einigen Monaten die Kriegserklärungen Seitens Galette zugenommen haben und die Moral der Krieger aus Biscotti zu schwinden droht, sieht sich die junge Herrscherin Millhiore Firianno Biscotti gezwungen den letzten Trumpf auszuspielen und einen Helden zu beschwören. Dieser Held ist der 13-jähre Siebtklässler und Sportass Shinku Izumi. Eigentlich wollte er in seine Zweit-Heimat nach England, doch als er gerade von einem Vorsprung springt öffnet sich ein Portal welches ihn nach Flonyard bringt. Doch wie kommt er wieder zurück?

Auch wenn der Held relativ übereilig reagiert und kaum hinterfragt wieso er das machen soll, handelt der Anime doch recht realistisch. Es wird auch angedeutet das Shinku, alles für einen Traum hält wodurch sein Handeln auch erklärbar wäre.

Auch wenn in der ersten Hälfte des Anime kaum Hintergrundinformationen der Charaktere aus Flonyard vorhanden sind, kann man auch ohne diese sehr gut den Anime genießen denn diese sind zu diesem Zeitpunkt auch nicht relevant.

Gerade die erste Folge mag für den ein oder anderen definitiv nicht passen sein, doch man sollte dem Anime Zeit geben seine Geschichte zu erzählen denn dies braucht „Dog Days“ definitiv.

Charaktere:

Die Charaktere in „Dog Days“ sind sehr gut durchdacht und eine gewisse Entwicklung ist auch zu merken, wenn auch nur bei den Charakteren Shinku und Millhiore es sehr deutlich ist.

Shinku ist ein 13-jähriger Schüler der ein Ass in Sport ist und auch schon bei den Iron Athletics den zweiten Platz gewonnen hat, er ist aufgeweckt und liebt einfach alles was mit Sport zutun hat. Als er das erste mal die Wettkampffelder in Flonyard erblickt, sieht er ein riesiges Sportareal vor seinen Augen. Im laufe der Zeit verliert sich diese liebe zum Sport auch nicht, es wirkt eher als würde Shinku durch die Wettkämpfe noch mehr Spaß daran finden. Dennoch bleibt er ein liebenswürdiger Tollpatsch der nicht kapiert, das ihn die Mädchen um ihn herum anhimmeln, das beste Beispiel ist hier Eclair Martinozzi, welcher für den Zuschauer deutliche Signale aussendet doch Shinku scheint diese nicht deuten zu können.

Was Millhiore angeht so haben wir hier ein 13 Jähriges Mädchen vor uns welches die Herrschaft über Biscotti inne hat. Sie selbst ist durch ihren Stand als Herrscherin relativ zurückhaltend und vornehm. Doch die Bekanntschaft mit Shinku verändert ihr Wesen zwar nicht sichtlich dennoch merkt man das die Art von Shinku sie ausgleicht. Sie besitzt eine wunderbare Stimme, welche ihr Volk liebt.

Eclair Martinozzi ist der 14-jährige Captain der Imperialen Garde, sie ist ein Ass im Umgang mit den Kampfzaubern, den sogenannten Siegelzauber. Gegenüber Shinku ist sie recht verschlossen und scheint ihn auf den ersten Blick zu hassen, dennoch hegt sie positive Gefühle und verehrt zum Teil Shinku auch.

Generell gilt, das der Anime was die Charaktere betrifft sehr gut durchdacht ist und selbst Hintergrundgeschichten beachtet wurden, welche noch gar nicht genannt wurden.

Bild:

Als ich sah, das der Anime aus dem Jahr 2011 kommt, musste ich schlucken. Ich war der festen Überzeugung er wäre erst kürzlich erschienen. Die Qualität des Bildes ist den heutigen ebenwürdig. Der Hintergrund ist zwar „starr“ und es geschieht auch nicht dort, dies ist aber dem Fokus der Szenerie geschuldet, an CGI ist hier sehr gespart worden, lediglich der Gesangsauftritt von Millhiore ist als CGI erkennbar, dies allerdings auch nur für wenige Sekunden. Einziges kleines Manko ist wohl die Tatsache das „unbedeutende“ Nebencharaktere nicht so liebevoll gezeichnet wurden wie die „wichtigen“ Charaktere.

Musik:

Das Ending sowie das Opening besitzt eine wunderschönes Musikstück, was definitiv ein Ohrwurm für den ein oder anderen sein wird. Gerade die Songs von Millhiore sind eine Wohltat für die Ohren und machen Spaß sie immer wieder anzuhören. Auch die Soundtracks sind passend gestaltet und unterstützen den Anime sehr. Auch die Töne sind realistisch gehalten und passen zu dem Geschehenen.

Sprecher/Ton:

Bei der Synchronisation haben die japanischen Synchronsprecher alles gegeben und dies wurde auch belohnt. Die Stimmen passen perfekt zu den Charakteren und spiegeln zu jederzeit die Emotionen wieder. Bei den Angriffen wurde eventuell ein wenig übertrieben, aber gerade diese Art machte es Glaubwürdig, bedenkt man wie sehr es anstrengen muss Energie zu einer Waffe bzw. einen Angriff zu formen.

Fazit:

„Dog Days“ ist definitiv ein Anime für jeden Sportfan. Aber auch für jene die auf Fantasy und Takeshi’s Castle stehen. Es wurden sehr fähige Synchronsprecher ausgewählt die tolle Arbeit geleistet haben. Die Musik und auch die Soundtracks passen zur Stimmung und unterstützen den Anime. Die Charakterentwicklung ist nur bei einem Charaktere nennenswert zu erkennen, dieser hat allerdings Einfluss auf andere Charaktere. Trotz den 4 Jahren unterschied ist das Bildmaterial auf höchsten Niveau und vergleichbar mit den heutigen Werken.

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