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Anime Review: Die Monster Mädchen

„Die Monster Mädchen“ spielen in einer Welt, die von Fabelwesen bewohnt wird. Darunter die süße Lamia mit dem Namen Mia. Durch den Inter-Arten-Austausch ist es Fabelwesen nach langer Zeit gestattet bei Gastfamilien die Welt der Menschen zu besuchen. Einer dieser Gastgeber ist Kimihito, ein ganz normaler Oberschüler, bis er Mia begegnet ist. Seit diesem Tag lebt die Lamia bei ihm und versucht mehr über die Menschen und ihre Welt zu lernen. Kimihito lernt aber schnell, das es eine harte Zeit wird mit Mia zu wohnen und dann tauchen auch noch die Harpyie Papi und die Zentaurin Zentrea und weitere weibliche Fabelwesen auf. Es verspricht spaßig zu werden.

Konzept:

Die Idee hinter „Die Monster Mädchen“ beziehungsweise wie es im original heißt: „Monster Musume no Iru Nichijou“ ist relativ simpel aber nicht desto trotz spannend und lustig. Kimihito, welcher ein Gastgeber im Inter-Arten-Austausch ist, erlebt zusammen mit Mia und einigen anderen weiblichen Fabelwesen, welche er im laufe des zwölfteiligen Anime trifft lustige Abenteuer. Dabei ist schon bei der ersten Folge klar, das der Anime definitiv in die Kategorie Comedy gehört allerdings spielt auch der Aspekt Ecchi hier eine deutliche Rolle, wenn auch dieser nicht so deutlich ist wie in anderen Ecchi Werken.

„Monster Musume no Iru Nichijou“ erschien diesen Sommer in Japan und war einige Wochen später bereits unter dem Publisher Kazé als Simulcast auf Anime on Demand zu sehen.

Charaktere:

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© Lerche / Kazé Anime Deutschland

Mia ist von den ganzen Fabelwesen wohl jene, die der Zuschauer als erstes einfällt und das liegt gewiss nicht nur an ihrer Oberweite oder ihrem Schwanz. Das liegt eher daran, das sie der Charakter mit den emotionalsten Momenten ist. Mia besitzt nämlich eine schon an krankhaft grenzende Eifersucht gegenüber ihrem Darling Kimihito. Hinter jedem anderen Mädchen sieht sie eine potentielle Rivalin um das Her ihres angebeteten, was zu den meisten komischen Momente führt.

Aber auch die anderen Charaktere sind nicht minder lustig. Da wäre die Harpyie Papi, welche auf den ersten Blick noch ein Kind ist. Das liegt nicht nur daran, das sie anders, als die anderen weiblichen Fabelwesen wenig Oberweite besitzt, sondern auch an ihrer kindlichen Art und Weise.

Insgesamt haben alle weiblichen Protagonistinnen hier ihre Persönlichkeit, passend zu der jeweiligen Rasse. Das bietet eine große Dynamic in diesem Anime, aber auch Nebenrollen wie die der Miss Smith werden gerne mit einbezogen. Die sonst eher von Männer dominierte „Rolle“ als „Schmarotzer“ passt sehr gut zu der berechnenden Frau Smith, welche für den von der Regierung geförderten Inter-Arten-Austausch arbeitet.

Der Hahn im Stall kommt zu letzt, denn auch wie lieb Kimihito zu sein scheint, wenn jemand was gegen seine Mädchen sagt oder ihnen was antun will, kann das für den gegenüber böse enden. Dennoch bleibt Kimihito als der Gentleman im Gedächnis, der sich um die Mädchen liebevoll und fürsorglich kümmert.

Bild:

Das Bild ist wie für ein Anime aus dem Jahr 2015 üblich, gestochen scharf und selbst bei kurzer Distanz, wie bei mir hier etwa 40 cm, merkt man keinen Verlust der schärfe oder unfeine Ränder. Auch die Animation ist flüssig. Insgesamt top Qualität was Bild- und Animationsqualität angeht. Natürlich gibt es hin und wieder Augenblicke die Aufgrund der Szenerie nicht mit allen Detals versehen sind (siehe Kimihito auf dem Bild oben). Dies sei allerdings der Szenerie geschuldet und stört in solchen Momenten auch beim Zuschauen nicht.

Musik:

Das Opening von „Monster Musume no Iru Nichijou“ mit dem Titel Saikousoku Fall in Love welches von allen japanischen Synchronsprechern nochmals als Character Song veröffentlicht wurde, ist zwar relativ einfach gehalten, dennoch hat es Ohrwurm potential. In dem Lied bekommen alle japanischen Synchronsprecher ihren kleinen Gesangsauftritt. Dies gibt den Song, den gewissen kick und wer des japanischen mächtig ist, schafft relativ schnell den Song auch mitzusingen. Die Animation zum Lied ist hingegen einfach gehalten. Eine kurze Hochzeitsszene mit einem fliehenden Hauptprotagonist, welche von der Vorstellung der Charaktere und einigen Szenen aus dem Anime abgelöst wird. Das Ending mit dem Lied „Hey! Sumisu!!“ ist da eher etwas düster dafür deutlich Ecchi lastiger gestaltet, aber nicht minder gut gesungen.

Sprecher/Ton:

Ich kann zwar nur für die japanischen Sprecher meine Meinung kundtun, doch diese ist durchweg positiv. Einige Stellen sind zwar für das europäische Gehör etwas zu übertrieben gesprochen, dennoch passen die Stellen zu der Animation. Die Soundeffekte sind perfekt platziert und in bester Qualität.

Fazit:

„Monster Musume no Iru Nichijou“ oder eben „Die Monster Mädchen“ ist ein Anime für alle Comedy Freunde, aber auch Ecchi Fans kommen definitiv auf ihre Kosten. Man kann den Anime definitiv nicht in einer der Kategorien packen, denn er ist eine Mischung aus beidem. Mein Geschmack hat er getroffen und ich bin von nun an ein riesen Papi, die Harpiye Fan!

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