ANIME REVIEW: NO GAME NO LIFE ZERO

Worum geht es?

©YK, K/NGNL0P

Im Zeitalter des ewigen Krieges, 6000 Jahre bevor das berüchtigte Gamer Duo „Blank“ in die von dem Gott Teto beherrschte Welt Disboard kommt, müssen sich die Menschen in einem ungleichen Kampf den überlegenen Rassen stellen. Riku, Anführer der Menschen, trifft eines Tages auf dem Schlachtfeld eine ungewöhnliche Ex-Machina, die er auf den Namen Schwi tauft. Sie fordert ihn zu einem Spiel heraus und stellt Bedingungen, die er nicht ablehnen kann. Als gefühlslose Maschine will Schwi von ihm lernen, wie das menschliche Herz funktioniert. Nach vorprogrammierten Anfangsschwierigkeiten beginnt das ungleiche Paar seinen Kampf um den Frieden zwischen den verschiedenen Rassen. Um die Menschen aus der Unterdrückung zu führen und den ewigen Krieg ein für alle Mal zu beenden, müssen die Beiden alles aufs Spiel setzen.

2017 unter dem Studio Madhouse erschien „No Game No Life Zero“ als Vorgeschichte der Anime-Serie „No Game No Life“, mit Altbekannten und neuen Charakteren. Dabei war kein geringerer als Atsuko Ishizuka als Regisseur zuständig. Während Masashi Suzuki die CG Regie übernahm. Zusammen mit Yuu Kamiya und Satoshi Tasaki war Norimoto Tokura für das Charakterdesign zuständig und Yoshiaki Fujisawa komponnierte die Musik. Die CG Animation übernahm das Studio Orange.

Geschichte:

„No Game No Life Zero“ bietet neben einer spannenden Geschichte rund um den Krieg der überlegenen Rassen und das Überleben der Menschen, auch eine wenngleich sehr schlicht gehaltene und oft ins lächerliche gezogene Liebesgeschichte. Dabei liegt der Fokus wie bereits bei „No Game No Life“ zum größten Teil auf Comedy.
Die gesamte Geschichte des Animationsfilmes „No Game No Life Zero“ wird mehr oder weniger aus der Sicht von Teto erzählt, welcher zur damaligen Zeit lediglich eine unbedeutende oder gar nicht existente Gottheit war.

Einziger Kritikpunkt bei der Geschichte ist der stereotypische und viel zu schnell voranschreitende Verlauf. Der Film lässt nach wie vor Fragen offen, außerdem gibt es nicht genügend Hintergrundgeschichten und Informationen zu den Geschehnissen und Rassen.

Idee:

„No Game No Life Zero“ bietet mit seinem Setting nicht viel abwechslung zu anderen Filmen und Animationswerken, in dennen Menschen oder andere Menschenähnliche Rassen, um ihr Leben kämpfen müssen. Dennoch ist das ganze gut Umgesetzt worden und Atmosphärisch stimmig.

Charaktere:

„No Game No Life Zero“ bietet so allerhand an Charakteren, von den gefühllosen Ex Machina über die wilden Werebeasts bis hin zu Elfen. Doch wie schon bei der Serie „No Game No Life“ ist auch hier von Charakterlicher tiefe sehr wenig zu sehen. Lediglich Oberflächig greift der Anime-Film diese Rassen.
Zwar wird Riku anfangs als Zwiegestalten dargestellt was sich daran zeigt, dass er entweder ruhig und kalt wirkte, aber später dann seine Gefühle, Wut und Frustration durch das zertrümmern von Inneneinrichtungen freie bahn ließ. Während der Fortschreitenden Geschichte wirkt Riku durch die Anwesenheit von Schwi ausgeglichener und fröhlicher.

Ähnliches trifft auch auf Schwi zu. Die Ex Machina, am Anfang noch kühl und berechnend, wurde mit laufender Geschichte menschlicher und einfühlsamer.

Doch dies reicht bei weitem nicht aus, um die beiden Hauptcharaktere Schwi und Riku genügend, mit tiefe zu versorgen. Viele Handlungen der beiden werden nicht erklärt sondern passieren einfach, wodurch eine emotionale Bindung mit den Charakteren für den Zuschauer schwieriger wird.

Bild:

Was die bewegt Bilder angeht, so gibt es durchweg nichts zu bemängeln. Die Hintergründe sind schön gestaltet, durch die Animation im Vordergrund ist auch nicht zu erkennen, dass diese meist starr gehalten wurden. Die Farbkomposition ist stimmig und macht einen Atmosphärisch tollen Eindruck. Auch die Farbsättigung passt zu den jeweiligen Szenerien, mal satt und hoffnungsvoll und mal etwas leichter düsterer aber stets in einer guten und gleichbleibenden Qualität.

Auch die bereits erwähnte Animation welche unter der Leitung von Masaki Hinata, Shiho Tanaka, Atsuko Yamazaki und Gyeong-Nam Ko geschah, überzeugte durchweg.

Musik:

Ein Film ob nun mit echten Schauspielern oder Animiert, ist ohne eine Musikalische Untermalung kaum möglich. Dies war bei „No Game no Life Zero“ auch deutlich zu spüren. Der Soundtrack von Yoshiaki Fujisawa bietet eine gelungene Untermalung der verschiedenen Szenerien des Animationswerkes. Dazu kommt der Theme-Song „There is a Reason“ von Konomi Suzuki, welcher einen grandiosen Eindruck hinterließ.

Sprecher/Ton:

Björn Schalla als Riku Dora und Paulina Rümmelein als Schwi Dora, ein wunderbares Synchronsprecher Paar, welches wie schon in der Serie „No Game No Life“ wieder stimmlich harmonierten. Generell war allerdings zu hören, dass das Synchronstudio G&G Studios wieder an Bord war. Zusammen mit dem Dialogbuch von Jörn Friese welcher zusammen mit Birte Baumgardt auch die Dialogregie übernahm, schafften es alle beteiligten eine gelungene und vor allem authentische Synchronisation in deutsche Sprache umzusetzen.

Fazit:

„No Game No Life Zero” bietet  eine gute und solide Geschichte, gemacht für Fans des Franchise. Leider ist es aber auch nicht mehr. Es fehlen einfach Informationen welche die Serie ebenfalls nicht offenbart haben, damit der Anime-Film zur Gänze punkten kann.

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