Anime Review: Love,Chunibyo & Other Delusions!

Worum geht es?

Schweren Herzens hat Yuuta Rikka darum gebeten, ihr Achtklässler-Syndrom endlich auszukurieren. Und tatsächlich: Die Augenklappe ist ab! Mit aller Kraft bemüht sie sich nun, die Realität anzuerkennen und ganz normal zu leben. Das ist aber leichter gesagt als getan, denn ihre treue Dienerin Sanae will die plötzliche Veränderung auf keinen Fall akzeptieren. Doch obwohl Rikka neue Freundinnen findet und sich mit ihrer Familie verträgt, kommen auch Yuuta immer mehr Zweifel. Schließlich droht langsam alles im Chaos zu enden. Während selbst Sanae geheilt scheint, verfällt plötzlich Kumin ernsthaft dem Syndrom. Und als Rikka sogar die Stadt verlässt und zu ihrer Mutter zurückzieht, muss der Dark Flame Master wiederauferstehen und um seine erste Liebe kämpfen – am besten, indem er mit ihr zusammen doch noch die Grenze zur unsichtbaren Welt findet …

Story:

Die Finalen drei Episoden sind völlig anders zu den bisherigen Episoden. Waren diese bis zu letzt eher von Comedy geprägt, so überwiegt hier eher der romatische Part, auch wenn wie von Kyoto Animation gewohnt einige Momente für Lacher sorgten.
Hauptsächlich kämpf Yuuta in den letzten Episoden um Rikka, da diese ohne ihm etwas zu sagen, zu ihrer Oma und Opa gezogen ist. Darauf überschlagen sich die Ereignisse und sorgen für ein wunderbares und rührendes Ende.

Idee:

Die Idee wurde auch im letzten Volume konsequent durchgezogen, weshalb ich mich selbst zitiere:

Es wird immer deutlicher, worauf der Anime hinaus möchte, allerdings haben wir auch gelernt das nicht alles so ist wie der Anschein hat. Die Geschichte vertieft sich immer mehr in eine Liebesbeziehung welche allerdings durch das Achtklässler-Syndrom welches Rikka besitzt erschwert wird. Dennoch oder gerade deswegen, wird die Geschichte immer spannender. Man fiebert mit ob nun wirklich etwas Ernsteres passiert oder doch nicht.

Charaktere:

Erst jetzt in den letzten Episoden, zeichnet sich die Charakterentwicklung bei Yuuta und Rikka deutlich ab, beide scheinen erwachsenere zu sein und zu begreifen, das man sowohl durchgeknallt sein kann und, dennoch wenn es darauf ankommt, ernst sein kann.

Bild:

Wie bereits bei den drei anderen Volume ist auch hier das Bild wieder gestochen scharf und auf dem aktuellem Stand der Technik. Lediglich was die schärfe angeht, trumpft die Blu-ray ein wenig mit der besseren Auflösung, diese ist allerdings nur minimal besser und schmeißt deshalb die DVD keinesfalls aus dem Rennen. Die Animationen sind wieder toll umgesetzt und flüssig animiert, wie man es aus dem Studio Kyōto Animation welches auch Klassiker wie “K-ON!” produziert haben gewohnt ist.

Musik:

Sowohl das Opening wie auch das Ending haben mir wieder sehr gut gefallen, was warscheinlich daran liegt, das es das selbe wie in den anderen Volume war.
Der Soundtrack unterstützt sehr gut das geschehene und bietet eine tolle Ergänzung der Atmosphäre des Anime. Wobei man sagen muss, so gut der Soundtrack auch sein mag, für einen Ohrwurm hat es nur bedingt bei mir gereicht.

Sprecher/Ton:

Die Sprecher rund um Jennifer Weiß (Kumin Tsuyuri) und Christian Zeiger (Yuuta Togashi) haben auch in diesem Volume saubere Leistung vollbracht und zeigen, das die deutschen Synchronsprecher sich keinesfalls hinter den japanischen Kollegen verstecken müssen.

Mir sind keine Patzer oder seltsame Sätze aufgefallen, auch sind keine Abmischprobleme aufgetreten, wodurch die Sprache zu leise gewesen wäre, alles in allem eine Top Arbeit von Sprecher und Synchronstudio.

 

Fazit:

Ich muss zugeben, das ich anfangs mir sorgen gemacht habe, wohin dieser Anime gehen wird, verrückt war er alle mal und ich fürchtete er würde in eine Fantasy Welt abdriften und dort hauptsächlich spielen. Doch “Love,Chunibyo & Other Delusions!” hat mich sehr überrascht und das zum positiven. Die Liebesbeziehung, welche sich zwischen Yuuta und Rikka entwickelte war zwar kein neuer Gedanke, sowas kommt so ziemlich in jedem Highschool Film vor, doch das Setting mit der “Persönlichkeitsstörung” welches achtklässler-Syndrom genannt wird, war etwas erfrischend neues. Die Sprecher um Jennifer Weiß (Kumin Tsuyuri) und Christian Zeiger (Yuuta Togashi) haben sich mühe gegeben aus dem Anime und ihren Stimmen das beste zu holen und haben dies auch geschafft. Das Opening und Ending ist zwar gelungen und machte Spaß beim schauen, schaffte es auf dauer aber nicht zum Ohrwurm.

Fazit also:

Ein tolles, durchgeknalltes Werk von Kyoto Animation mit vielen lustigen Szenen und einem kleinen aber Feinen Augenzwinkern, was uns Menschen angeht welche manchmal viel zu ernst mit uns selbst sind.

 

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