ANIME REVIEW: HENTAI OUJI TO WARAWANAI NEKO.

Worum geht es?

Auch wenn hinter dem Titel auf den ersten Blick einen Anime-Porno oder auch Hentai zu stecken scheint, so ist er es keinesfalls. Yokodera geht wie jeder normale Schüler auch auf eine Oberschule und wie die meisten in seinem Alter hat er nur Augen für Mädchen. Damit hat er auch kein Problem es zu zeigen, wegen seiner Fassade, welche zu meist falsch gedeutet wird, wird er manchmal sogar belohnt. Diese Fassade losz––––––uwerden ist sein innigster Wunsch. Eines Tages erfährt er von seinem ehemals perversen Freund, von einer Statue, welche “die Katze die nicht lacht” genannt wird. Diese soll einem das nehmen, was man nicht möchte und dieses einem anderen geben. Das ist die Gelegenheit für Yokodera seine Fassade loszuwerden. Doch man muss der Katze einen Tribut zollen und so entscheidet sich der perverse Junge sein Dakimakura anzubieten um seine Fassade loszuwerden. Bei der Statue angekommen, trifft er ein Mädchen, welches satt hat ihre Gefühle immer offen zeigen zu müssen, da dies in ihren Augen einen kindisch aussehen lassen lässt. Und so beten beide gemeinsam, damit ihre Wünsche in Erfüllung gehen. Dies ist der Beginn eines sehr lustigen Abenteuers, denn die Wünsche sollten nicht so in Erfüllung gehen, wie sie gedacht waren.

Hentai Ouji to Warawanai Neko erschien 2013 durch das Studio J.C.STAFF unter der Regie von Youhei Suzuki. Michiko Itou übernahm die Serienkomposition, Haruka Ilzuka das Charakterdesign. Die Musik steuerte Tomoki Kikuya bei.

Geschichte:

Das Animationswerk Hentai Ouji to Warawanai Neko bietet wie viele Comedy-Anime eine eher seichte Geschichte. Allerdings bietet das Animationswerk diesbezüglich auch viele actionreiche Szenen welche sich mit eher emotionaleren Geschichtsverläufen abwechseln.
Dabei wird auch darauf geachtet, dass die Charaktere eigene Hintergrundgeschichten besitzen, welche allerdings erst spät im Verlauf der Geschichte klar werden.

Idee:

Die Idee hinter “Hentai Ouji to Warawanai Neko” ist relativ einfach gehalten, ein Klischee Schüler in der Pubertät und viele Mädchen um hin herum. Doch es ist kein 08/15 Ecchi Anime, “Hentai Ouji to Warawanai Neko” verbindet eine Liebesgeschichte mit viel Humor und lustigen Szenen. Es ist eine sehr abwechslungsreiche Geschichte, welche nicht plump mit Fanservice voll gestopft wurde.

Charaktere:

Zwar bietet Hentai Ouji to Warawanai Neko durchaus gewissen Charakterentwicklungen an, allerdings sind diese nicht sonderlich groß. Viel mehr wird hier der Fokus auf die Comedy-Elemente gelegt, zu Lasten der Charaktere.
Wir haben mit Youto Yokodera und Tsukiko Tsutsukakushi die typischen Hauptprotagonisten eines Comedy-Anime. Er, der schusselige Junge, welcher von nicht eine Ahnung hat und stets freundlich ist und sie, die immer wieder durch ihn in peinliche Situationen gerät und daraufhin ihn „bestraft“. Aber da wären auch noch Azusa Azuki, eine Elftklässerin, welche keine Jungs an sich ranlässt und gewaltigen Stolz besitzt. Welche sich immer wieder mit Tsukiko in die Haare kriegt.

Als viertes im Sterotypischen Quartett ist Tsukushi, Tsukikos Schwester. Sie hat ein scharfes Auge auf Youto und seine Verfehlungen.

Wie bereits gesagt, sind innerhalb des Werkes viele Stereotypen verbaut, welche auch leicht austauschbar wären. Allerdings harmoniert die gewählte Kombination mit dem Genre und ermöglicht so, die optimale Darstellung der Charaktere.

Bild:

Bild- und Animationstechnisch gibt es bei Hentai Ouji to Warawanai Neko nichts größeres Auszusetzen. Die Farbkomposition wie auch Farbsättigung ist gut bis sehr gut, die Charaktere schön und liebevoll gezeichnet, dies merkt man gerade in den Comedy-Szenen des Anime welche dem Zuschauer nicht nur durch die Animation, sondern auch stellenweise lediglich durch die Charakterdarstellung zum Schmunzeln bringen. Die Animation ist flüssig und bietet somit optimalen Spaß dem Zuschauer.

Musik:

Das Opening mit dem Titel Fantastic future von Yukari Tamura sowie das Ending mit dem Song Baby Sweet Berry Love gesungen von Yui Ogura überzeugten sowohl visuell als auch musikalisch. Wie von Ecchi Titel gewohnt, dürfen auch hier nicht kleinere aufreizende Szenen fehlen, welche allerdings super eingefügt wurde. Die Lieder für das Ending sowie Opening lassen einen strahlen und die Seele baumeln.

Sprecher/Ton:

Da es sich bei den Titel um einen japanischen handelt, können wir hier nur die originale Tonspur auf bewerten, welche allerdings sich super anhört. Hier meint man fast, das Studio J.C. Staff sowie der Publisher Media Factory hätten dafür gesorgt, das Kinder die Rollen sprechen.

Es sind überwiegend Jugendliche Charaktere in “Hentai Ouji to Warawanai Neko” zu sehen und zu hören. Diese agieren dementsprechend etwas emotionaler und geladener, doch genau diese Tatsache ist es was es glaubwürdig macht. Dennoch gibt es auch Szenen wie zum Beispiel in der, wo Yokodera sich für ein Mädchen zum Schoßhündchen macht, welche erkennen lassen, das hier definitiv der Spaßfaktor vor dem der Realität stand. Dies ist allerdings definitiv kein Kritikpunkt, was Notenabzug geben wird.

75
Geschichte
55
Idee/Setting
50
Charaktere
70
Bild/Animation
70
Musik
80
Sprecher/Ton
Reviewer 66.7 / 100

Fazit:

Hentai Ouji to Warawanai Neko. bietet eine lustige und teilweise spannende Geschichte mit schönem Charakterdesign und vielen Lachern.

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ANIME REVIEW: THE ASTERISK WAR (Staffel 1)

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