Anime Review: Devil May Cry – KOMPLETTBOX

Am 08.04.2016 erschien die Komplettbox zu “Devil May Cry”, doch wie gut ist der Anime rund um Dante und Patty und ihren Freunden? Wir klären das heute für Euch.

Worum geht es?

Vor langer Zeit rebellierte der Dämon Sparda gegen seinesgleichen und rettete die Erde vor der Zerstörung, indem er das Tor zum Reich der Dämonen versiegelte. Sparda, der dadurch fast alle seiner überirdischen Kräfte verlor, blieb in der Welt der Menschen zurück. Heute, zweitausend Jahre später, ist Spardas selbstlose Tat fast vergessen. Nur einer wahrt das Andenken an den großen Helden: Spardas Sohn Dante betreibt ein Büro namens “Devil May Cry”. Mit seinen zwei Pistolen “Ebony” und” Ivory” und dem Dämonenschwert “Rebellion” bewaffnet stellt sich Dante sämtlichen Herausforderungen und seinen Widersachern entgegen.

Story:

Wer auf Action und Blut steht, ist mit „Devil May Cry“ sehr gut bedient. Denn der Hauptaugenmerk ist sehr deutlich auf die Kämpfe zwischen Dante und den Dämonen gerichtet. Dabei wird nicht mit Blut und Gewalt gegeizt.

Die Geschichte wird allerdings, ist plausible gestaltet und kommt ohne Füller Episoden aus. Zwar überwiegt in „Devil May Cry“ der Kampf gegen die Dämonen, dennoch gibt es auch schöne Nebengeschichten.

Neben dem Kampf gegen die Dämonen, gibt es für Dante auch noch Patty Lowell, welche neben Dante auch eine der Hauptprotagonisten darstellt. Ihre Geschichte zieht sich wie ein roter Faden durch „Devil May Cry“ und bietet daher eine tolle Abwechslung.

Idee:

Die Idee vom Kampf gegen Dämonen ist nicht sonderlich neu das muss ich zugeben. Dennoch wurde hier nicht nur der Kampf gegen eben Dämonen und Teufel umgesetzt, sondern auch noch durch eine tragische Geschichte von Patty und Dante.

Anders als man eventuell von „Devil May Cry“ gedacht hätte, wurde auch daran gedacht Hintergrundinformationen zu Dantes Kindheit im Anime zu integrieren.

Zusammengefasst: Die Idee ist nicht neu aber sehr gut umgesetzt.

Charaktere:

An sich hat „Devil May Cry“ alle typischen Charaktere versammelt, welche allerdings sich sehr gut von den anderen abheben.

Dante ist der typische Dämonenjäger, er zeigt kaum Emotionen und bleibt seinen Idealen treu. Obwohl er kaltherzig scheint, hat er Patty sehr schnell ins Herz geschlossen. Er kämpft nur wenn er herausgefordert wird und dann nur gegen Dämonen und Teufel. Von deinen Freunden sagt er öffentlich meist nur negatives wie zum Beispiel, dass Patty ist eine shopping-süchtige Prinzessin, sein Auftraggeber Morrison ein Versager und seine gute Bekannte Lady  nichts weiter als eine geizige Halsabschneiderin sei. In Wirklichkeit sind ihm die Personen in seinem Umfeld jedoch enorm wichtig und er setzt sich stets aufopferungsvoll für seine Freunde ein. Dante hat eine Schwäche für Glücksspiel, in dem er aber meist wenig Glück hat.

Patty ist wie Dante eine Waise, ist allerdings ein aufgewecktes Mädchen. Sie ist keinesfalls auf den Mund gefallen und legt sich sogar ab und zu mit Dante selbst an. An die Situation erinnert, dass sie keine Eltern besitzt, kann sie zur Furie werden, wovor sich Dante selbst fürchtet. Im Gegensatz zu Dante, besitzt Patty ein Talent für Glücksspiel und schafft nicht nur gegen Dante zu bestehen, sondern auch gegen andere Gegner an einem offiziellen Tisch.

Morrison, ist Dantes bester Freund und engster Vertrauter zudem einer der wichtigsten Personen, wenn es für Aufträge für Dante geht. Er besitzt eine ruhige und bedachte Art. Er besitzt ein Händchen für Werkzeug und schafft es nicht nur die Jukebox, sondern auch noch den alten Fernseher von Dante zu reparieren. Morrison bewundert Dante und hält bedingungslos zu ihm, im Anime selber fungiert er allerdings mehr als eine Art Chauffeur und Vermittler für Dante.

Bild:

Obwohl „Devil May Cry“ aus dem Jahre 2007 stammt, merkt man dies kaum dem Anime an. Hier und da sind zwar die Bewegungen etwas seltsam und auch der Hintergrund ist etwas starr, dennoch sind gerade die Kämpfe spektakulär gestaltet und flüssig. Die Charaktere sind sehr schön gestaltet und sehen authentisch aus.

Musik:

Ich muss zugeben, dass ich das Opening hype. Es ist sehr schön gestaltet und die Musik passend zum Opening gewählt. Das Ending ist ebenfalls gut gewählt allerdings meiner Meinung nach nicht so gut wie das Opening.

Der Soundtrack hingegen ist wieder sehr gut gewählt und unterstützt den Anime nicht nur in den actionreichen, sondern auch in den etwas ruhigeren Szenen sehr.

Sprecher/Ton:

Obwohl ich am Anfang Probleme mit Patty Lowells Stimme Jull Schulz hatte, hat sich dies mit der Zeit gelegt und ich konnte mich sehr gut mit ihrer Stimme anfreunden. Jan-David Rönfeldt hingegen hat mir seit der ersten Minute als Dante sehr gefallen. Er bringt durch seine recht düstere Stimme, Dante sehr gut zur Geltung. Morrisons Sprecher Oliver Siebeck hat ebenfalls dem Charakter sehr gut herübergebracht.

Allgemein muss ich sagen, das die Sprecher ihre Arbeit sehr gut gemacht haben und die Charaktere gut zur Geltung kamen.

 

Fazit:

„Devil May Cry“ ist ein actionreicher und doch emotionaler Anime, welcher durch seine Kämpfe und Dialoge überzeugt. Die Sprecher machen ihre Arbeit sehr gut, auch wenn Jull Schulz als Patty einige Zeit der Angewöhnung braucht. Sowohl das Opening wie auch der Soundtrack ist sehr gut gestaltet, wenn auch das Ending nicht so umgehauen hat. Das Bild ist obwohl der Anime aus dem Jahr 2007 stammt sehr gut gestaltet und macht Spaß anzuschauen.

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