Anime Review: Chaos Dragon

Ein Königreich welches von seinen verbündeten Verraten wurde und schließlich zwischen zwei Revalierenden Reichen aufgeteilt wurde, klingt erstmal spannend, doch wie ist der Anime “Chaos Dragon” wirklich?
Worum geht es?
Wer geglaubt hat, dass Drachen nur in alter Vorzeit existiert haben, der erfährt mit der japanischen Action-Fantasy Anime-Serie „Chaos Dragon  Aufklärung.

Denn auch im Jahre 3015 sind die fliegenden Ungeheuer noch das Maß aller Dinge in Sachen Macht und Dominanz und hinterlassen bei Bedarf definitiv mehr als nur verbrannte Erde.

Geschichte:

Wenn man die Geschichte als einzelnes betrachtet, so ist diese ganz solide gestaltet. Ein junger Mann in diesem Fall Ibuki, welcher der rechtmäßige Herrscher eines Besetzten Landes wäre, möchte nicht den Thron besteigen um somit einen Krieg zu verhindern. Doch der Krieg kommt dennoch und so liegt es an Ibuki zusammen mit seinen Freunden dem ganzen ein Ende zu bereiten.

Diese Geschichte ist auch teilweise spannend gestaltet allerdings auch nicht mehr. Die Geschichte ist nichts neues und viele Elemente hat man bereits gesehen, allerdings sind auch einige neuwertig wodurch sich eine interessante Geschichte ergibt.

Idee:

Die Idee beziehungsweise das Setting hinter Chaos Dragon ist recht einfach konzipiert. Dennoch wurde dies relativ gut umgesetzt, wenn auch das Setting nichts neues darstellt.

Charaktere:

Die Charaktere in Chaos Dragon sind interessant gestaltet, so hätten wir zum einen:

Ibuki, der Protagonist der Serie obwohl er recht jung ist, liegt auf ihm eine große Last. Er ist sehr emotional und entspricht sehr gut einem Kind in seinem Alter, was den Charakter glaubwürdig gestaltet.

Eiha welche eine der Begleiterinnen von Ibuki darstellt, sie ist recht emotionslos, wenn sie auch hin und wieder emotionale Momente zu besitzen scheint. Aufgrund ihres Schicksals mit einem Monster verbunden zu sein, hat sie keine Angst zu sterben und dient Ibuki treu.

Kargraba ist ein Geschäftsmann voll und ganz und nur auf Profit aus, er sagt meist nur das was andere Hören sollen, bezweckt aber anderes damit. Er scheint vollständig eine Maschine zu sein.

Meril Sherbert ist ein recht kühler Charakter und leidet unter der Vergesslichkeit von Swarou Kratsvari, sie besitzt gute Manieren und steht Swarou treu zur Seite.

Swarou Kratsvari ist ein typischer Draufgänger, er ist auf den ersten Blick recht vergesslich und hat wie auch Ibuki mit einem Fluch zu kämpfen welcher sein Leben beeinflusst hat.

Bild:

„Chaos Dragon“ überzeugt durch seine satten farben und die flüssige Animation. Der Hintergrund wird mit Tiefenunschärfe zusätzlich abgehoben dargestellt wobei dieser zwar in einigen Stellen sogar Bewegung zeigt, allerdings im Großteil des Volume eher starr war.

Die Kämpfe sind sehr gut in Szene gesetzt und durch die erwähnte flüssige Animation ist er sowohl gut nachvollziehbar wie auch spannend.

Musik:

Das Opening kommt im Rock-Stil daher und wird durch ausgewählten Spoilerfreien Szenen sehr gut in Szene gesetzt. Ob es allerdings das Zeig zum Ohrwurm hat, muss jeder für sich entscheiden.
Das Ending ist ebenfalls sowohl von der Melodie wie auch von der Animation sehr gut gestaltet und vermittelt einem einen eher traurigen Moment, was das Geschehen innerhalb des Anime gut widerspiegelt.

Der restliche Soundtrack innerhalb des Anime unterstütz diesen sowie die entsprechende Atmosphäre sehr gut.

Sprecher/Ton:

An den Sprechern habe ich grundsätzlich nichts auszusetzen, ich war sogar positiv überrascht als ich Franciska Friede als Meryl Sherbert hörte. Ich kannte sie bis jetzt als Lala aus dem Anime „To Love Ru:  Trouble“ in dem sie zwar eine gute Figur machte allerdings stets ein My zu hoch ihre Stimme ansetzte, wenn sich dies auch besserte. Hier in „Chaos Dragon“ bekam sie einen recht ernste Charakter zugesprochen, welchen sie aber mit vollen Hingabe sprach und so es auch schaffte dem Charakter gerecht zu werden.

Ibuki, welcher im Original von einer Frau gesprochen wurde hat ebenfalls souverän den Charakter gesprochen, zwar gab es einige Stellen an dem die Betonung etwas seltsam klang dennoch war die Stimme passend zum Charakter gewählt.

Kerstin Draeger als Lou Chenfa war ebenfalls eine gute Wahl, sie schaffte es, den düsteren und verrückten Charakter glaubhaft zu sprechen.

Insgesamt waren die Sprecher eine sehr gute und glaubhafte Wahl und vermittelten dem Charakter die nötigen Emotionen.

Mischfehler oder seltsame Sätze sind nicht aufgefallen.

Fazit:

Das erste Volume von „Chaos Dragon“ ist ein interessanter wenn auch nicht sehr origineller Auftakt der Serie. Die Charaktere sind interessant gestalltet und auch stimmlich glaubhaft umgesetzt worden. Das Opening sowie das Ending haben potentiall zu einem Ohrwurm und auch der restliche Soundtrack erfüllt seine Aufgabe sehr gut.

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