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EPISODEN REVIEW: MAGICAL GIRL SPEC OPS ASUKA [EPISODE 03 – 08]

Nozomi’s Folterung wiederum muss man loben. Bezüglich Darstellung und Synchronisation wurde die Szenen glaubhaft dargestellt, wodurch stellenweise der Zuschauer selbst die Schmerzen nachvollziehen kann.

Etwas das auch in späteren Episoden noch auffallen wird, ist die sexualisierte Art der Folterinstrumente. So haben wir bei Nozomi eine Art Spring-Bock-Kasten worauf das Mädchen in Bondage-Ähnlicher Manier gefesselt wird, wodurch die weiblichen Geschlechtsmerkmale unnatürlich in den Fokus geraten, diese Art der Darstellung muss nicht unbedingt sein.

Der darauffolgende Kampf ist zwar gut inszeniert allerdings nichts weiter als eine 08/15 Prügelei zwischen Magiekämpfern. Keine Nennenswerten hochkarätigen Choreografien oder ähnliches, wodurch ein Fader Beigeschmack übrig bleibt.

Obwohl Episode 5 von „Magical Girl Spec Ops Asuka“, mit dem Dreier-Kampf der Söldner mit Asuka einen Choreografisch guten Eindruck hinterlassen hat, wird dieser durch die relativ einfache Art der Ausschaltung durch Asuka in Mitleidenschaft gezogen. Hier wäre etwas Dramatik durchaus passend gewesen.

Dramatisch wurde es allerdings stellenweise um Kurumi, welche allerdings wie Asuka sich relativ einfach sich aus der Affäre geschlichen hat. Zum ersten Mal sehen wir nun auch die M-Truppe im Einsatz, deren Auftritt zwar einfach allerdings dennoch gut in Szene gesetzt wurde. Hier wurde zum ersten Mal seit einigen Folgen es wieder richtig Spannend. Auch Asuka’s Auftritt als Retterin in letzter Minute war ausgezeichnet gewählt und machte auch bei Mehrfachen wiederholten Anschauen noch Spaß.

Der Auftritt der mysteriösen Königin, deren Äußeres sich sehr für Spekulationen eignet ist der Dreh-und-Angelpunkt dieser Folge, denn es stellen sich hier mehreren Fragen, wer ist sie? Und kennt Asuka sie?

Habe ich schon erwähnt, dass die Verantwortlichen bezüglich der Animation von Schmerzen, Psychosen und anderen Schädigungen der Psyche volle Arbeit leisten? Ja? Dann möchte ich dies hier nochmal erwähnen.

Episode 5 endet wie schon am Anfang vorauszusehen war, mit Asuka’s Eintritt in die M-Truppe.

„Magical Girl Spec Ops Asuka“ untypisch wird hier in der 6. Folge mehr das Alltägliche Leben von Asuka, Kurumi und ihren Freunden dargestellt, was eine erfrischende Abwechslung nicht nur  bezüglich der Charakterdarstellung bietet. Was den späteren Kampf von Mia gegen eine Terroristin angeht, so ist dieser choreografisch  eher im Mittelfeld einzuordnen wenngleich die Kämpfe sehr ansprechend gestaltet sind.

Auch die nachfolgende siebte Episode ist Anfangs recht seicht, wird allerdings gegen Mitte spannender und findet mit der Entführung von japanischen Personen sowie dem Auftauchen eines neues illegalen Magical Girls seinen Höhepunkt. Dieser wird allerdings durch das Eingreifen der M-Truppe sowie das Ausschalten der Entführer mittels schwerem Gerät ein jähes Ende gesetzt. Zum ersten Mal sehen wir allerdings abseits von Rückblenden das Magical Girl Tamara, welche allerdings nur kurz mit einem kleinen Angriffseinlage vorgestellt wurde. Somit ist Episoden sieben wieder eine jener blutigen Episoden, welche kaum Fortschritt für die Geschichte bietet.

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